2009 | Solarenergie - Strom ohne Ende

Fossile Energieträger werden zunehmend knapper und künftig auch wieder deutlich teurer, nicht zuletzt durch die steigende Nachfrage in den aufstrebenden Nationen Asiens. Es ist absehbar, dass dies tiefgreifende Folgen haben wird – politisch, ökonomisch, ökologisch.
Was passiert nach Auslauf des Kyoto-Protokolls 2012 ?   Müssen wir uns alle auf zunehmende staatliche Eingriffe einstellen ?
Um dieser durchaus beunruhigenden Entwicklung entgegenzuwirken und um vor allem eine deutliche Verbesserung der Energiebilanz des Unternehmens zu erreichen, hat ZEISSIG in der jüngeren Vergangenheit verschiedene und auch verschieden wirksame Maßnahmen ergriffen.
So wurden für die Beheizung von 12.000 qm Logistik-, Produktions- und Büroflächen Anlagen installiert, die zu Brennspänen geschredderte Resthölzer aus der Produktion und nicht wiederverwendbare Bauteile aus Holzwerkstoffen als Brennmaterial nutzen.
Entsorgung und Energieerzeugung gehen somit einher und wir vermeiden jegliche Nutzung fossiler Energieträger.
Zusätzlich sind sämtliche Absaug- und Filtersysteme der Holzbearbeitungsmaschinen mit einer Wärmerückgewinnungsanlage gekoppelt, wodurch wesentliche Anteile der in der Abluft gespeicherten Wärme weiter genutzt werden können.

Jüngste Errungenschaft auf unserem Weg zu einer optimierten Nachhaltigkeit der Produktion ist die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage mit knapp 100 kWp Nennleistung. Dies reicht zwar eigentlich nur, um gut 25% unseres Strombedarfs zu erzeugen, aber durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Einspeisevergütung, die deutlich höher ist als der aktuell zu zahlende Strompreis, deckt diese Installation künftig über 60% unserer Stromkosten.
Sonnenenergie ist nicht nur die energiereichste Energieform, sie ist auch die sauberste. Emissionen fallen praktisch nicht an – und schon gar keine gefährliche Strahlung.
Somit verbessern wir durch diese Investition nicht nur unsere Kostenstrukturen, sondern leisten auch einen kleinen Beitrag dafür, die derzeitige Klimaproblematik wieder in den Griff zu bekommen.

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